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Sicherheit in der Informationsverbreitung und -verarbeitung
Als sowohl beruflicher als auch privater Nutzer habe ich mir zu diesem Thema natürlich so meine Gedanken gemacht. Hier eine kurze Zusammenfassung des Ergebnisses:
Der erste Aspekt: Je mehr wir uns mit Hilfe der “neuen Technologien” informieren, um so wichtiger ist es, sich auf die Inhalte auch verlassen zu können. Die Information muss also vor Veränderung oder Filterung durch Dritte geschützt werden. Das ist nicht nur für den Empfänger der Information wichtig, sondern auch für den, der die Information sendet oder weiterleitet. Schliesslich möchte jeder, der etwas veröffentlicht, auch glaubwürdig sein.
Der zweite Aspekt: Die Zahl der Firmen, die die Möglichkeiten der generellen Vernetzung zur Verarbeitung interner Informationen für operative Zwecke nutzen (Vertrieb, Service, Logistik etc.), steigt rapide. Damit werden auch die Anforderungen zur Zugriffssicherung über den stark standardisierten Bereich der “Facility Security” (vorwiegend mechanische Zugangskontrolle) hinaus um den lokal nicht begrenzbaren Bereich des Internets erweitert. Da hier die bewährten Mittel wie Schlösser oder Tresore nicht mehr greifen, sind neue, dem Medium angepasste Taktiken und Technologien gefragt.
Der dritte Aspekt: Das Ganze basiert für jeden Nutzer auf dem Prinzip der beliebigen Verfügbarkeit. Aus dieser Grundidee ist das Internet entstanden, davon lebt es. Also gilt es auf jeden Fall bei der Verfolgung der ersten beiden Ziele die ständige Verfügbarkeit auf keinen Fall aus dem Auge zu verlieren. Ausserdem ist die permanente Weiterentwicklung der angebotenen Funktionalitäten (z.B. aktive Inhalte) konzeptionell zu berücksichtigen - und dies sowohl unter dem Aspekt der sicheren Nutzbarkeit als auch dem der Investitionssicherheit.
Konsequenz aus Eins bis Drei: Die drei genannten Hauptaufgaben haben analog zum klassischen “Schlüsseldienst” (und der dahinterstehenden Industrie) eine neue Art von Spezialisten entstehen lassen: die Spezialisten für Netzwerksicherheit. Diese kümmern sich im Auftrag der jeweiligen Internet-Nutzer um deren Belange.
Hier ein paar Links zu solchen Security-Profis: Institutionalsiert: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie Dienstleistungsorientiert: Business Development Group Forschungsgedrängt: Netzwerk-Sicherheits Competence Center des DFN
Es sollte einfach sein, von den jeweiligen Seiten zu weiteren spezifischen Anbietern zu finden.
Online-Recht
Dieses Thema werde ich nicht persönlich kommentieren, da mir die nötige Kompetenz fehlt. Da es sich aber ohne Frage genau wie das Thema “Sicherheit” um ein allgemein relevantes handelt und jeden Internet-User betrifft (genau wie die StVO jeden Verkehrsteilnehmer), hier ein Link zu entsprechenden Profis: http://www.netlaw.de/index.html |