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Das “Zettie”.
Eine besondere Geschichte war das. Ich hatte einen BMW 1802 im Zender Tuning, mit Gasanlage (ein ständiger Quell der Erheiterung, mitten im Sommer bei 34°C auf der grössten Kreuzung in Aachen mit Vergaservereisung liegenbleiben, erklär das mal ´nem Cop...) und den Honda S800. Dörte wollte ein eigenes Auto, denn der BMW war mit den 225er Vorderreifen, 360mm-Lenkrad und ohne Servolenkung (hinten 245er) für sie in der Aachener Innenstadt nicht fahrbar und schon gar nicht in Parklücken zu kriegen (ausser am Busparkplatz). Den S800 wollte sie auch nicht fahren, da sie jahrelang keine Fahrpraxis hatte. Also suchten wir was Kleines, Sympathisches.
Wir bekamen Kunde von der Existenz des Honda Z 600 Coupés (918 Stück wurden in Europa insgesamt zugelassen). Dörtes Liebe auf den ersten Blick. Ein Handicap war jedoch, dass dieses Auto in einem früheren Leben für einen “alten Klasse-4 Umbau” herhalten musste. Er hatte also nicht 600ccm und 36 PS, sondern wir mussten uns mit 250ccm und 12,5 PS begnügen (da bekommt die 5 hinter den Komma tatsächlich Bedeutung...). Gekauft haben wir ihn dann trotzdem - und viel Spass gehabt.
Da wir zu den experimentierfreudigen Zeitgenossen gehören, sind wir damit sogar nach Südfrankreich in Urlaub gefahren. (Der Campingwagen war schon da.) Interessantes Bild: 5,40m langer Campingwagen und davor ein 2,50 m langer Zweizylinder. Das hat bei den langjährigen Bekannten und Freunden dort offensichtlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen: als ich später mal mit Siggi im 911er dort war, wurde ich noch immer nach diesem Auto gefragt...
Wir sind mit dem “Zettie” sogar auf den Mt. Ventoux gefahren. Unterwegs musste ich den Vergaser ständig nachstellen, die dünne Luft und die Kälte machten dem Auto zu schaffen - aber wir haben es geschafft.
Hier viele Bilder (leider nur wenige von unserem, die meisten aus dem offiziellen Verkaufsprospekt von Honda). |